Typisches - Villa-Roggenstede

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4-Sterne **** Ferienhaus Villa Roggenstede 

Typisch Ostfriesisch

 
Die Gezeiten – Ebbe und Flut
„Ebbe und Flut sind das Atmen der Erde.“ 
So sagte man früher, als man noch nicht wusste, wie die Gezeiten – Ebbe und Flut – zustande kommen. Heute weiß man, dass die Anziehungskräfte der Sonne, vor allem aber des Mondes daran schuld sind. Die Kraft des Mondes wirkt dabei stärker als die der Sonne, weil er viel näher ist. 
Steht der Mond über dem Meer, zieht er das Wasser an. Es läuft vom Ufer weg, bzw. zieht sich zurück – das ist die Ebbe. Wandert der Mond weiter, strömt das Wasser zurück - so kommt die Flut zustande. 
Obwohl die Anziehungskraft der Sonne wegen ihrer Entfernung schwach ist, beeinflusst sie doch die Gezeiten. 
Wenn Sonne, Mond und Erde in einer Linie stehen (bei Neumond), addieren sich die Anziehungskräfte. 
Dann ist die Flut besonders hoch und es kann zu Springfluten kommen.
Plattdütsk – dat is heel wat besünners! 
Plattdeutsch - das ist etwas ganz Besonders!
Ostfriesland gilt als die einzige Region Norddeutschlands, in der konsequent im Alltag plattdeutsch gesprochen wird. Die Begrüßung "Moin" ist eine Verkürzung des Satzes "'n mooien Dag wünsch ik di" (einen schönen Tag wünsche ich dir). 
Dieser Gruß wurde später umgangssprachlich gekürzt zu "moin Dag" und letztendlich zu dem bekannten "Moin". Daher kann der universelle Gruß „Moin“ den ganzen Tag über benutzt werden:
"Ich wünsche einen schönen Morgen, Tag oder Abend".
"Eala frya Fresena - seid gegrüßt, freie Friesen!"
So lautete der Gruß der stolzen Friesen im Mittelalter. 
Und die Friesen waren wirklich frei!
Bedingt durch die Natur ihres Lebensraumes zwischen Meer und Moor war es ihnen gelungen, Begehrlichkeiten auswärtiger Grafen immer wieder abzuwehren. 
Im Kampf gegen die Normannen hatten sie sich und der übrigen Welt bewiesen, dass gemeinschaftliches Handeln auch ohne Hilfe von außen zum Ziel führen kann. So setzten sie sich nun gegen die Grafen aus Sachsen und Westfalen, die hier ihre Herrschaft etablieren wollten, erbittert zur Wehr. 
Manch einen hohen Herrn und seine Heerscharen hat das Gelüst auf Friesland das Leben gekostet. 
Ab 1100 etwa konnten die Friesen sich „friesch und fry“ nennen.
Ostfriesische Teekultur
Wegen des großen Stellenwertes, den Tee in Ostfriesland genießt, entwickelte sich im Lauf der Zeit eine Ostfriesische Teekultur. Die Teetied (Teezeit) oder auch die Ostfriesische Teezeremonie gilt als wichtiger Bestandteil ostfriesischer Geselligkeit. 

Drei Tassen mit Kluntjes und Sahne, nicht umrühren, ist Ostfriesenrecht!

Die Ostfriesen hatten 2008 den weltweit größten Teeverbrauch pro Kopf, im Durchschnitt trank jeder Ostfriese in jenem Jahr rund 290 Liter Tee, das entsprach in etwa dem Zwölffachen des deutschen Durchschnittsverbrauchs. Ostfriesen trinken typischerweise Ostfriesentee, eine Mischung hauptsächlich aus Assam-Sorten, die einen sehr dunklen, kräftigen Tee ergibt.

 
 
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