Ferienhaus an der
Ostfriesischen Nordsee

 

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 Ferienhaus Villa Roggenstede ****
 

Dornum und seine Ortsteile haben Geschichte

Roggenstede

Der Dornumer Ortsteil Roggenstede hat einen kleinen Gemischtwarenladen, einen Friseur, ein gutbürgerliches Restaurant mit gehobener regionaler Küche und eine Physiotherapie-Praxis.

Roggenstede steht auf einer Moräne aus der letzten Eiszeit, die Kirche steht auf einer Warf. Bei einer Warf (auch Warft oder Wurt) handelt es sich um einen aus Erde aufgeschütteten, meist kreisrunden Hügel, der vor Beginn des Deichbaus die Menschen vor Sturmfluten schützte.


Ortswappen


Die Kirche in Roggenstede wurde um 1250 gebaut und hat einen Schriftaltar (stammt aus dem 1600 Jahrhundert), er stand früher in der Dornumer Kirche. Die Orgel wurde 1827-1833 von Johann Gottfried Rohlfs eingebaut. Das Taufbecken stammt aus der Zeit des Kirchenbaus. Im freistehenden Glockenturm (etwa 1250) hängt eine historische Denkmalsglocke von 1627, ihr Gewicht = 1000 kg und ihr Durchmesser beträgt 121 cm.

Einkaufsmöglichkeiten: Aldi, Neukauf-Edeka, Schlecker, Netto und verschiedene Ärzte, Zahnärzte, Kurhaus, Friseur, Banken, Sparkasse, Post, Apotheke, versch. Restaurants und Cafes sind in Dornum.


Nur wenige Kilometer – und schon sind Sie an der Nordsee

Der Ortsteil Dornumersiel – Nordseebad - und das malerische Dornum zeichnen sich durch eine mit der besonderen Reinheit des Meeres angereicherte jodhaltige Luft aus. Die Abwehrkräfte des Körpers und das Immunsystem werden zu jeder Jahreszeit gestärkt.

Sehenwürdigkeiten

*Beninga-Burg von 1450, einst Sitz ostfriesischer Häuptlinge.
* Barockes Wasserschloss (1698), eines der schönsten Ostfrieslands.
* St. Bartholomäus-Kirche aus dem späten 13. Jh. mit Holy-Orgel von 1711, ein Denkmal von nationalem Rang
   und europäischer Bedeutung, mit herrschaftlicher Grablege und kostbarer Innenausstattung.
* Schlosspark
* Synagoge von 1841.
* Casper-Cramer-Huus.
* Heimatmuseum "Oma-Freese-Huus".
* Bockwind- oder Ständermühle von 1626, einzige noch erhaltene in Ostfriesland.
* Rathaus von 1842, gilt als schönstes in Ostfriesland.


Dornumer Burgen

Von den ursprünglich mindestens drei auf dem Gemeindegebiet errichteten Burgen haben sich zwei bis in die heutige Zeit erhalten. Die Beninga-Burg soll der Legende nach zwischen 1375 und 1380 von Häuptling Olde Hero Attena (von Dornum) als Wasserburg errichtet worden sein. Sie wurde in der Sächsischen Fehde zerstört, anschließend aber wieder aufgebaut. Durch Heirat fiel sie später an die Familie Beninga, die dem Bauwerk ihren Namen gab. Heute befindet sich in dem Bauwerk ein Restaurant. Im Ahnensaal der Burg sind historische Gemälde der Beningas sind zu besichtigen. Das Wasserschloss in Dornum, die sogenannte Norderburg, wurde ebenso wie die Beningaburg wahrscheinlich im 14. Jahrhundert von Olde Hero von Dornum erbaut. Die Norderburg wurde 1514 – wie auch die übrigen Dornumer Burgen – im Zuge der Sächsischen Fehde zerstört, 1534 wieder aufgebaut.

Später wechselte das Gemäuer mehrfach den Besitzer. 1942 ging das Schloss schließlich in staatliches Eigentum über. 1951 wurde die Norderburg in eine Realschule umgewandelt. Die Räumlichkeiten des Bauwerks mit dem restaurierten Rittersaal sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. In den Sommermonaten wird das Schloss für Ausstellungen, Konzerte und die beliebten Ritterspiele genutzt. Nicht mehr erhalten ist die in der Sächsischen Fehde zerstörte Westerburg. Sie wurde als einzige nicht wiedererrichtet. Auf dem historischen Grund entstand 1719 eine Mühle.

Bockwindmühle
In Dornum steht die letzte ostfriesische Bockwindmühle auch Ständermühle. Sie wurde 1626, mitten im 30jähringen Krieg erbaut. Typisch an der Bockwindmühle ist, dass das gesamte hölzerne Mühlengebäude drehbar auf einem Bock gelagert ist. Die Mühle gehörte ursprünglich zum Dornumer Schloß, wurde später von freien Müllern betrieben. Die Mühle 1960 stillgelegt, gehört seit 1984 der Gemeinde Dornum und kann besichtigt werden.
 

   

Villa Roggenstede • Heidemarie Taesler-Badow • Zur Haltestelle 4 • 26553 Dornum-Roggenstede

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